01

Nov.

Peng, Peng im Puff!

(Quelle: bz-berlin.de)

31

Okt.

Draußen lachen, drinnen schweigen, innen schreien.

30

Okt.

Because in the end, you won’t remember the time you spent working in the office or mowing your lawn. Climb that goddamn mountain.
Jack Kerouac, The Dharma Bums (via kvlv)

(Quelle: crimson-arms)

29

Okt.

No More Games. No More Bombs. No More Walking. No More Fun. No More Swimming. 67. That is 17 years past 50. 17 more than I needed or wanted. Boring. I am always bitchy. No Fun for anybody. 67. You are getting Greedy. Act your old age. Relax. This won’t hurt.
Hunter S. Thompson’s suicide note

28

Okt.

In Städten mit Häfen haben die Menschen noch Hoffnung.
Bernd Begemann

(Quelle: twitter.com)

27

Okt.

Jeder Krieg hat seinen Radius der Ausbreitung. Dessen Kreis ist scharf umrissen. Seine Überquerung empfindet man physisch. […] Du erlernst Dutzende Arten von Angst. […] Und du begreifst, dass du aus dem Krieg nicht hättest zurückkehren sollen. Der Wehrpass wird nur in eine Richtung ausgestellt. Aus diesem Kreis - dem Kreis des Krieges - findet keiner mehr zurück.
Arkadi Babtschenko zog für Russland zweimal in den Krieg gegen Tschetschenien, zuerst als Wehrpflichtiger, danach freiwillig; NEON 11/2011, S.66 - 74

26

Okt.

Es vergeht kein einziger Tag, an dem ich nicht…”, sagt der pensionierte Vertreter für Nachschlagewerke P.Craig Lunt im Büro des Spielsshow-Moguls, der ein Geduldsspiel zwischen den Fingern hält und sich darauf konzentriert, eine Liebesperle in den Mund eines Clowns zu lenken.
David Foster Wallace in “Tiere sehen dich an”

25

Okt.

Germans are technocrats holding Goethe in their hand.
Inspired by Georg Diez

(Quelle: spiegel.de)

24

Okt.

We are all Caribbeans now in our own urban archipelagos…Perhaps there is no return for anyone to a native land - only fieldnotes for reinvention.
James Clifford

(Quelle: carolin-emcke.de)

23

Okt.

Doch jetzt sind sie auf einmal überall. Die Blender. Die Hipster. All jene, die ihre Leben zu kuratieren meinen. Die sich als Künstler verstehen, auch ohne Œuvre.
Anuschka Roshani, Das Magazin 20.8.2011

22

Okt.

Alle Straßen verliefen schnurgerade, und am Ende jeder Straße lag der Horizont. Fahrräder, Fuhrwerke, Autos kreuzten das Blickfeld, tauchten auf, verschwanden, langsame, bewegliche Figuren auf einem großen Panorama. Ich sah mich selbst mit meinem Koffer gehen, das Blickfeld eines anderen kreuzend, eines Mannes, einer Frau, eines Kindes, die unter der an die Stirn gelegten Hand Ausschau hielten, werweißwonach, die gingen, fuhren, standen, verharrten, die sich anschickten fortzugehen oder einen Heimkehrer erwarteten. Hier, wo alle Straßen in die Ferne führten, schien das Gehen, Sehen, Kreuzen des Blicks eine unaufhörliche große Bewegung, ein Schaukasten des leisen Welttheaters, ein Aufziehspiel, das nie zu Ende ging.
Esther Kinsky, “Banatsko”

21

Okt.

Bernd Ulrich, “Wofür Deutschland Krieg führen darf (und muss)”

Bernd Ulrich, “Wofür Deutschland Krieg führen darf (und muss)”

20

Okt.

Zwischen uniformiert und uninformiert steht nur ein kleiner Buchstabe.

19

Okt.

Wer Bücher verschenkt, die er selbst nicht gelesen hat, sollte lieber gar nichts verschenken - außer Aufmerksamkeit.

18

Okt.

Eine Zeit, in der es sozial bedeutsamer ist, einen IMAP-Client konfigurieren zu können, als ein Gedicht zu rezitieren. Eine Scheißzeit.